|
| European JobGuide "Alpenraum" 3. Newsletter 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
wir
freuen uns, Ihnen den European JobGuide Newsletter zustellen zu dürfen, der sich zum Ziel gesetzt hat, über den Arbeits- und Ausbildungsmarkt,
berufsbezogene Mobilität und Migration, neue Richtlinien und
Abkommen und gute Projektbeispiele & innovative Ausbildungen und Weiterbildungen in
den Regionen Südtirol(Italien), Graubünden(Schweiz), Tirol(Österreich)
und Bayern(Deutschland) zu informieren.
Ihr Team European-JobGuide
www.european-jobguide.eu

 |
JobFerry meets JobGuide |
Im Herbst 2011 startete das grenzüberschreitende Projekt Central Baltic JobFerry. Ziel ist es, mobile Arbeitnehmer und Ausbildungssuchende aus Lettland, Estland, Finnland und Schweden über Beschäftigungsmöglichkeiten in Europa zu informieren und den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt dieser Länder zu fördern. Um diese Ziele möglichst effizient zu erreichen, besuchte vom 6.-7.November 2011 eine Delegation der Projektpartner das Koordinationsbüro des Portals European JobGuide in München, um die bisher gewonnenen Erfahrungen im Alpenraum in das neue Portal Central Baltic JobFerry einfließen zu lassen.
Die Projekthintergründe finden Sie hier. Ein Video über das Projekt gibt es
hier.  
|
|
|
 |
Bern: Workshop über die Anerkennung von Abschlüssen im Gesundheits- und Sozialwesen |
Gegenstand des am Bundesamt für Berufsbildung und Technologie durchgeführten Workshops war es, die berufliche Ausbildung und Anerkennung in den Gesundheits- und Sozialberufen zu vergleichen sowie Problemlösungen zu diskutieren. An diesem grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch nahmen Experten aus Behörden und Ministerien des Alpenraums sowie aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn teil.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Österreich: Verkürztes Berufszulassungsverfahren für Gesundheitsberufe findet hohe Resonanz |
Das "verkürzte Berufszulassungsverfahren (One-Stop)" ist der schnellste Weg zur Erlangung einer Berufsberechtigung für einen Gesundheitsberuf in Österreich und wurde mit dem „Österreichischen Verwaltungspreis 2006" ausgezeichnet. Bereits 50% nehmen diese Möglichkeit in Anspruch und erhalten die Berufszulassung binnen einer halben Stunde.
Informationsblatt (pdf) zum verkürzten Verfahren. Weitere Informationen zur Anerkennung im österreichischen Gesundheitswesen finden Sie hier.
|
|
|
 |
Neuer Partner im Portal: www.hoteljob.ch |
Mit der schweizerischen Hotelzeitschrift Hotel Revue und deren Jobbörse hoteljobs.ch konnte ein neuer und starker Partner für das Arbeitgebernetzwerk des European JobGuide gewonnen werden. Auf der Startseite befindet sich bereits eine Verknüpfung mit dem Portal im Rahmen einer sogenannten iframe-Lösung, die es der steigenden Anzahl an Besuchern ermöglicht, die gegenwärtig über 800 Stellen der gehobenen schweizerischen Hotellerie zu finden. |
|
|
 |
Zugriffszahlen legen zum Jahresende erneut zu! |
Die Nutzerstatistik des European JobGuide zeigt, dass sich das Portal in seiner Rolle als Erstinformationsquelle bzw. Entrée zum bayerischen, Südtiroler, Bündner und österreichischen Arbeitsmarkt für Arbeitssuchende aus Europa behauptet. Die jüngsten Abfragen von Oktober/November 2011 zeigen eine deutliche Zunahme der Arbeitssuchenden aus Deutschland (1.337), Italien (475), Tschechien (419), Spanien (337), Österreich (223) und der Schweiz (191). Die Zahl der Arbeitssuchenden aus den neuen EU-Staaten hat mit insgesamt 1.105 Abfragen ebenfalls deutlich zugelegt.
|
|
|
 |
Zuwanderung für Hochqualifizierte aus Drittstaaten erleichtert |
Die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten wird mit der neuen "Blauen Karte EU" erleichtert. Damit soll die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte attraktiver werden.
Die Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union (EU) beschlossen. Die im Mai 2009 erlassene EU-Richtlinie legt die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatenangehörigen zur Ausübung einer hochqualifizierten Beschäftigung fest. Mit dem Gesetzentwurf nutzt die Bundesregierung die in der Richtlinie enthaltenen Spielräume, um diese Zuwanderung attraktiv auszugestalten.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Schweiz: Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt wird nicht eingeschränkt |
Trotz sich abzeichnender Konjunkturflaute sollen im nächsten Jahr gleich viel qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern außerhalb der EU und der EFTA in der Schweiz Anrecht auf eine Aufenthaltserlaubnis haben wie in 2011. Der Bundesrat hat beschlossen, an den Kontingenten nicht zu schrauben.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Österreich: Fachkräfte gesucht – trotz steigender Arbeitslosigkeit |
Das AMS geht in seiner Prognose von einem Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent aus und ist damit deutlich optimistischer als die beiden Wirtschaftsforschungsinstitute Wifo (plus 0,8 Prozent) und IHS (plus 1,3 Prozent). Die steigende Arbeitslosigkeit mache AMS-Vorstand Johannes Kopf aber "keine schlaflosen Nächte", solange die Beschäftigung noch wie prognostiziert zulegt. Das AMS rechnet mit einem Beschäftigungsplus von 23.900 auf 3.345.800 unselbstständig Beschäftigte.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Deutschland: 70.000 neue Jobs in der Gesundheitsbranche |
Die Gesundheitswirtschaft entwickelt sich in Deutschland immer mehr zur Wachstumslokomotive. Trotz Euro-Krise blickt die Branche optimistisch in die Zukunft, wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt. Und auch langfristig bieten sich große Chancen - allerdings nur, wenn die Politik die Weichen richtig stellt. "Die Gesundheitswirtschaft boomt: Für 2012 plant sie mit 70.000 zusätzlichen Stellen den größten Stellenzuwachs aller Branchen", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Mehr als jeder vierte zusätzliche Job wird somit in der Gesundheitswirtschaft entstehen. Denn laut DIHK ist für 2012 in der Gesamtwirtschaft mit 250.000 zusätzlichen Stellen zu rechnen.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Freier Personenverkehr: Bundesrat beruhigt Grenzkantone |
In den Grenzregionen sind die Löhne wegen der Personenfreizügigkeit laut Bundesrat nicht stärker unter Druck geraten als andernorts. Die GPK des Nationalrats kam noch zu einem anderen Schluss. Insgesamt ließen die analysierten Daten in Grenzgängerkantonen keinen besonderen Lohndruck erkennen, heißt es im Bericht, den der Bundesrat am 2.12.2011 genehmigt hat. Dies schließe nicht aus, dass sich das bei einer weiterhin starken Zunahme der Grenzgänger noch ändern könnte.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Schweiz: Eurolöhne verstoßen gegen das Freizügigkeitsabkommen |
Am 20.10.2011 ist die schriftliche Stellungnahme von FDP-Regierungsrat Adrian Ballmer zu den von Gewerkschaftssekretär und SP-Landrat Andreas Giger-Schmid gestellten Fragen im Zusammenhang mit den Eurolöhnen in der Region Nordwestschweiz erschienen. Die Unia Nordwestschweiz findet die Aussagen von RR Ballmer in höchstem Masse unbefriedigend und fordert eine seriöse Prüfung durch den Regierungsrat.
Weitere Meldungen dazu hier und hier.
|
|
|
 |
Studie von OECD und DIHK: Hürden für die Einstellung ausländischer Fachkräfte zu hoch |
Nur jedes vierte deutsche Unternehmen, das freie Stellen zu besetzen hat, sucht einer aktuellen Erhebung zufolge auch im Ausland nach geeigneten Kandidaten. Für die Untersuchung "OECD-DIHK employer survey 2011" hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) unterstützt vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) 1.100 Arbeitgeber mit zehn oder mehr Beschäftigten zum Thema Fachkräfteanwerbung außerhalb Deutschlands befragt.
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Vorschlag zur Modernisierung der Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen |
Angesichts des in vielen Mitgliedstaaten zu verzeichnenden Rückgangs der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird mit einem Anstieg der Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften auf über 16 Millionen bis 2020 gerechnet. Damit Europa diesen Bedarf decken kann, müssen Lücken beim Arbeitskräftemangel geschlossen werden – beispielsweise durch mobile und gut ausgebildete Berufstätige aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Sie können von zentraler Bedeutung für das Wachstum sein – allerdings nur dann, wenn sie ohne weiteres dorthin gehen können, wo es Arbeitsplätze gibt. Dafür müssen ihre Qualifikationen in der gesamten EU schnell, einfach und zuverlässig anerkannt werden. Aus diesem Grund hat die Kommission heute einen Vorschlag zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen angenommen (Richtlinie 2005/36/EG).
(weiterlesen)
|
|
|
 |
Makroregion Alpenraum soll im Juni 2012 gegründet werden |
Im Rahmen einer von der Arge Alp organisierten Diskussionsrunde mit dem Titel "Auf dem Weg zu einer europäischen Strategie für den Alpenraum" tauschten sich am 8. November 2011 in Brüssel die Vertreter der Alpenländer über die Makroregion Alpenraum aus. Für Südtirols Landeshauptmann Durnwalder ist sie eine Möglichkeit, die Aufmerksamkeit in der EU für die Berggebiete weiter zu steigern.
(weiterlesen)
|
|
|
|
|